Chinatown

Chinatown ist ein traditionelles, chinesisches Wohnviertel, in welchem die Nachfahren der Einwanderer immer noch konzentrierter sind, als die Thaichinesen in Bangkok. Chinatown wurde vor mehr als 200 Jahren von chinesischen Händlern gegründet. Da, wo heute der Königspalast steht, war Chinatown zu früheren Zeiten. Das Herz von Chinatown ist die Yaowarat Road. Es gehörte in früheren Zeiten zu den düsteren Vierteln Bangkoks, da die Gegend von Bordellen und Opiumhöhlen geprägt wurde. Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen und Chinatown gehört zu den Handelszentren für Waren aller Art. Die Sampeng Lane ist die belebteste Straße, welche sich quer durch Chinatown zieht. Für den Autoverkehr ist diese Straße gesperrt. Es gibt nicht viele kunsthistorische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Aber man kann in Chinatown das wahre chinesische Leben kennen lernen. Nicht nur die Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin, sondern auch Apotheken, deren Medikamente, welche die Europäer zum Staunen bringen, kann man hier finden. Am Straßenrand erlebt man die typische chinesische Küche. Nichts spricht hier gegen einen kleinen Imbiss, denn die Speisen werden im traditionellen Wok, vor den Augen der Gäste, frisch zubereitet. Pythonfleisch oder die teure Vogelsternsuppe sind abenteuerliche Naturen, die man bei einem Besuch probieren sollte. Aber auch alle bekannten Speisen der chinesischen Küche, beispielsweise gebratener Reis oder Ente sind an jeder Ecke zu bekommen. Wie in einem großen Freiluft-Kaufhaus fühlt man sich in Chinatown, denn unzählige Händler bieten hier ihre Waren, am Straßenrand, zum Verkauf an. Im Laufe des Tages verändert sich Chinatown schlagartig, am frühen Morgen breiten sich die Gemüsehändler aus und es ist noch relativ ruhig. Gegen Mittag wird es hektisch, da sich enorme Menschenmassen durch die Einzelhandelsgeschäfte schieben und am Abend, gegen 19 Uhr wird es wieder ruhig, da die Geschäfte dann schließen. Es wird lediglich noch der Müll zusammengeschoben.