Lumphini-Park

Der größte Park im Zentrum von Bangkok ist der Lumphini-Park. Er bildet im Bezirk Pathum Wan eine eigene Verwaltungseinheit. Er ist etwa 576.000 m2 groß und ummauert. Auf königlichen Grundbesitz wurde der Park in den Zwanziger Jahren von König Vajiravudh geschaffen. Am 27. März 1942 wurde eine Statue des Königs am südwestlichen Eingang des Parks eingeweiht. Den Namen Lumphini-Park erhielt das Gelände nach dem Geburtsort Buddhas in Nepal. Heute liegt der Park an der Nordseite der Rama IV-Straße zwischen der Radschadamri- und Witthayu-Straße. Es ist der belebteste Geschäftsbezirk Bangkoks. Zu seiner Gründung lag der Lumphini-Park am Außenrand der Hauptstadt. Zu Kriegszeiten nutzten japanische Soldaten den Park als Lager. Er enthält einen künstlichen See, auf welchem man mit hier mietbaren Ruder- oder Tretbooten, fahren kann. Einer der wenigen Orte, an denen och berittene Polizisten patrouillieren, ist der 2,5 km lange Trimm-dich-Pfad. Nicht nur Hüpfhindernisse, sondern auch Hanteln hat der Pfad zu bieten.

Am frühen morgen, vor sieben Uhr, ist die beste Besucherzeit. Dann üben die einheimischen Chinesen, in der kühlen morgen Luft, Thai Chi. Am Abend, wenn die Sonne untergeht und die Luft abkühlt, trainieren viele Einwohner der Umgebung, unter Anleitung eines Vorturners, Aerobic bei fescher Musik. Im Rahmen des Concert in the Park, werden im Winter, im Palmengarten des Parks öffentliche Konzerte aufgeführt. Sie werden unter anderem vom Bangkoker Sinfonie-Orchester gestaltet. Im Lumphini-Park befindet sich die erste öffentliche Bibliothek Bangkoks und der erste öffentliche Tanzsaal. Der Park wird täglich von zahlreichen Menschen aufgesucht und ist ein beliebter Platz für Sportinteressierte. Bei schönem Wetter kann man hier ein kleines Picknick genießen.